03.13.09

Hard rocking nights

Hard Rock Cafe 001.jpgGes­tern Abend hat mich Eric ausgeführt. Er meinte er kennt eine ganz tolle deut­sche Kneipe und da müssen wir mal ein Bier trin­ken gehen. Gesagt getan. Also hat Eric mich nach der Arbeit ein­ge­packt und wir sind los­ge­fah­ren. Ich erwar­tete, dass die Kneipe irgendwo in der Nähe meines Hotels liegt. Aber weit gefehlt – die Kneipe war mitten in . “War” ist übrigens rich­tig – da war die nämlich vor einem Jahr, aber leider hatte sie mitt­ler­weile dicht gemacht. Kein Pro­blem, immer­hin sind wir ja mitten in – nicht weit vom KLCC und den Petro­nas Towers ent­fernt – da sollte sich ja noch was auf tun.

Hard Rock Cafe 002.jpgUnd das hat es auch. Zu erst ging es in das Hard Rock Cafe um sich erst mal für den Kom­men­den Abend mit einem gewal­ti­gen Bacon Burger zu stärken. Danach haben wir uns ein paar Bier­chen an der Bar gegönnt und ein biss­chen die aus­ge­stell­ten Instru­mente und Samm­ler­ob­jekte von bekann­ten Musi­kern bewun­dert. Auch ein kurzer besuch im Rock Shop war Pflicht ,um ein wenig  in dem rela­tiv teurem Mer­chan­di­sing Kram zu stöbern – Ver­dammt, bin wieder mal in die Mer­chan­di­sing Falle getappt. Aber wir hatten noch lange nicht genug.

Weiter ging es im Beach Club. Dieses Lokal hat eine gewisse Repu­ta­tion. Liest man darüber wird einer­seits die inter­es­sante und relaxte Atmosphäre her­vor­ge­ho­ben aber ande­rer­seits fallen auch Wörter wie “Pick up joint No. 1 und “meat market“. Und siehe da die Reiseführer haben recht an der Bar konnte man sich von Cap­tain Jack Spar­row Jägermeister ein­schen­ken lassen und sich dann bei gemütlichen Reggae Beats einer Live­band namens “Thun­der­storm” (für mich klingt der Band­name eher nach finnländischem Power­me­tal als Reggae) von dem Schnaps erho­len. Zum Thema “meat market” kann man sagen, dass ich in den knapp zwei Stun­den dort meh­rere ein­deu­tige Ange­bote und ein paar Bauch­krau­ler erhal­ten habe. Augen­kon­takt und ein Lächeln genügen schon, um einen kurzen Small Talk und mehr los­zu­tre­ten. Man muss aber beto­nen, dass die Mädels dort nicht für Geld “arbei­ten“, son­dern ver­su­chen sich einen Europäer als Boy­fri­end zu angeln.

Die letzte Sta­tion auf unse­rem Streif­zug durch das Nacht­le­ben von war die Lobby des Hotel Con­corde, dort haben wir, bei den last order Bieren, noch ein paar wei­te­ren Live/Cover/Playback Bands zughört, die von grot­tig bis großartig ein­ge­stuft werden konn­ten. So oder so ein wirk­lich klasse Abend – leider mit etwas Nach­wir­kung – *Gähn*

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02.5.09

age++

Birthday 2009 001

Was kann man an seinem Geburtstag abends in machen. Tja man kann damit anfangen erst mal ordentlich zu gehen. Noch besser, man lässt sich ein organisieren. Auf Grund meiner mangelhaften malaysisch und chinesisch Kenntnisse – geschweige denn Tamil -  hat Wong mir geholfen ein gutes Restaurant auszuwählen und zu reservieren. Und was für eins – zwar war die Einrichtung des Restaurants eher einfach gehalten, jedoch war das echt gut.

Birthday 2009 002

Nach dem gewaltigen Hauptgang, der sich unter anderem aus Fisch, Schweinefleisch, Tofu, Gemüse und natürlich Reis zusammensetzte folgte dann der Nachtisch. Kuchen – zwar gekauft aber trotzdem sehr lecker. Janet hat sogar an die Kerzen gedacht und steckte diese dann schnell auf die Kirsch-Sahne-Schokoladenstreusel Kalorienbombe. Zwei große Kerzen für die Zehner und sieben kleine für die Einser. Ich kann ja gut verstehen, dass 27 Kerzen auf dem Kuchen schon etwas aufwändig geworden wären.

Birthday 2009 003

Nachdem das alles verputzt war musste natürlich erst mal ein Gruppenfoto her. Leider mussten sich zu diesem Zeitpunkt einige Leute verabschieden, da sie noch einen längeren Heimweg hatten. Nichtsdestotrotz sind wir dann noch los, um um die Häuser zu ziehen. Das erste “Etablissement” auf unserem Nachtprogramm war “The Beach Club” – Wong meinte, dass er dort schon mal wär und dass der Laden ganz nett wäre.

Birthday 2009 004

Leider war er das letzte mal vor zwei Jahren dort und der Laden war schon ziemlich heruntergekommen. Zwar konnte man dort Bier bestellen und es gab auch eine Karaokemaschine, aber die allgemeine Atmosphäre des Ladens war nicht so prickelnd. Also haben wir nur schnell ein Bier gekippt und haben uns danach schnell entschlossen und eine andere Location zu suchen .

Birthday 2009 005

Gesagt, getan. Also zurück ins Auto auf in Richtung . Als ich fragte wohin es denn geht bekam is als Antwort nur “Pyramid“. Wie sich nach kurzer Fahrt herausstellte, war damit die Sunway Pyramid Mall gemeint. Den Namen hat sie durch die haufenweise ägyptisch-anmutende Wandzeichnungen , mit denen diese Mall sich schmückt. Unser Ziel war innerhalb der  Mall “Club Celona“, warum genau dort hin. Nun ja – sagen wir mal es war “Ladies Night“. Den Rest des Abends haben also dann mit Tanzen, Flirten und ein paar Bierchen verbracht. Wer jetzt auf Fotos der “Ladies” hofft, den muss ich leider enttäuschen, da nach dem letzten Foto leider die Batterie meiner Kamera aufgegeben hat.

Trotz Allem gilt aber weiter:

Mein Geburtstag und alle weiteren verpassten Geburtstage werden, sobald ich wieder zurück bin, ordentlich nach inszeniert und dabei begossen. Wer das hier jetzt als Drohung versteht, hat den Ernst der Lage erst wirklich erfasst.

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