KL Rails
Heute Nachmittag ging es mit Thomas nach Kuala Lumpur rein. Als “Experte” durfte ich Ihm ein wenig von hier zeigen. Die Klassikern wie die Petronas Towers und KLCC hatte er schon gesehen.
Also machten wir mal erst mal eine kleine Erkundungstour mit der Monorail, um uns einen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Nachdem wir die Monorail einmal komplett durchfahren hatten wollten wir eigentlich nach Chinatown. Leider setzte in dem Moment ein ziemlich heftiger Gewitterschauer ein und damit saßen wir fest. Nachdem aber nach gut 30 Minuten immer noch keine Besserung in Sicht war fassten wir uns ein Herz und marschierten im Regen los.
Thomas schwächelte ein wenig und kaufte sich einen Regenschirm für den Hammerpreis von fünf Ringgit. Ich denke ja immer noch, dass man den Schirm genau dafür auch genau so oft auf und zu machen kann. Kurz zum Thema Einkaufen in Chinatown: In Chinatown gibt es so gut wie fast alles, was das Touristenherz begehrt. Quietschbunte Souvenirs, schlecht gefälschte Uhren, Taschen und Gürtel, bessere Fälschungen der gleichen Produkte und jede Menge Affen in Käfigen.
Dieser Anblick hat mich doch mal wieder aus meiner Euphorie gerissen – Affen gehören in den Dschungel – vielleicht noch in den Zoo – aber sicher nicht in Tierhandlungen oder gar nach Hause. Grmpf.
Naja aber der weitere Verlauf des Nachmittags war ganz nett – da wir uns nochmal ein wenig aus dem Regen retten wollten und auch langsam etwas hungrig wurden, haben wir und im Food King Restoran verschanzt und mal ein die lokalen Gaumenfreuden ausprobiert. “Kari Laksa” war mein Favorit – “schön scharf“. Als letztes Highlight haben wir den oben zu sehenden, alten Bahnhof von Kuala Lumpur noch bestaunt. Neben all den Glasfassaden und Stahlkonstruktionen erinnert einen dieser Bahnhof doch an die Kolonialvergangenheit von Malaysia und auch die teifen islamischen Wurzeln.




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