KL Rails
Heute Nachmittag ging es mit Thomas nach Kuala Lumpur rein. Als “Experte” durfte ich Ihm ein wenig von hier zeigen. Die Klassikern wie die Petronas Towers und KLCC hatte er schon gesehen.
Also machten wir mal erst mal eine kleine Erkundungstour mit der Monorail, um uns einen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Nachdem wir die Monorail einmal komplett durchfahren hatten wollten wir eigentlich nach Chinatown. Leider setzte in dem Moment ein ziemlich heftiger Gewitterschauer ein und damit saßen wir fest. Nachdem aber nach gut 30 Minuten immer noch keine Besserung in Sicht war fassten wir uns ein Herz und marschierten im Regen los.
Thomas schwächelte ein wenig und kaufte sich einen Regenschirm für den Hammerpreis von fünf Ringgit. Ich denke ja immer noch, dass man den Schirm genau dafür auch genau so oft auf und zu machen kann. Kurz zum Thema Einkaufen in Chinatown: In Chinatown gibt es so gut wie fast alles, was das Touristenherz begehrt. Quietschbunte Souvenirs, schlecht gefälschte Uhren, Taschen und Gürtel, bessere Fälschungen der gleichen Produkte und jede Menge Affen in Käfigen.
Dieser Anblick hat mich doch mal wieder aus meiner Euphorie gerissen – Affen gehören in den Dschungel – vielleicht noch in den Zoo – aber sicher nicht in Tierhandlungen oder gar nach Hause. Grmpf.
Naja aber der weitere Verlauf des Nachmittags war ganz nett – da wir uns nochmal ein wenig aus dem Regen retten wollten und auch langsam etwas hungrig wurden, haben wir und im Food King Restoran verschanzt und mal ein die lokalen Gaumenfreuden ausprobiert. “Kari Laksa” war mein Favorit – “schön scharf“. Als letztes Highlight haben wir den oben zu sehenden, alten Bahnhof von Kuala Lumpur noch bestaunt. Neben all den Glasfassaden und Stahlkonstruktionen erinnert einen dieser Bahnhof doch an die Kolonialvergangenheit von Malaysia und auch die teifen islamischen Wurzeln.
03.13.09Hard rocking nights
Gestern Abend hat mich Eric ausgeführt. Er meinte er kennt eine ganz tolle deutsche Kneipe und da müssen wir mal ein Bier trinken gehen. Gesagt getan. Also hat Eric mich nach der Arbeit eingepackt und wir sind losgefahren. Ich erwartete, dass die Kneipe irgendwo in der Nähe meines Hotels liegt. Aber weit gefehlt – die Kneipe war mitten in Kuala Lumpur. “War” ist übrigens richtig – da war die nämlich vor einem Jahr, aber leider hatte sie mittlerweile dicht gemacht. Kein Problem, immerhin sind wir ja mitten in Kuala Lumpur – nicht weit vom KLCC und den Petronas Towers entfernt – da sollte sich ja noch was auf tun.
Und das hat es auch. Zu erst ging es in das Hard Rock Cafe Kuala Lumpur um sich erst mal für den Kommenden Abend mit einem gewaltigen Bacon Burger zu stärken. Danach haben wir uns ein paar Bierchen an der Bar gegönnt und ein bisschen die ausgestellten Instrumente und Sammlerobjekte von bekannten Musikern bewundert. Auch ein kurzer besuch im Rock Shop war Pflicht ,um ein wenig in dem relativ teurem Merchandising Kram zu stöbern – Verdammt, bin wieder mal in die Merchandising Falle getappt. Aber wir hatten noch lange nicht genug.
Weiter ging es im Beach Club. Dieses Lokal hat eine gewisse Reputation. Liest man darüber wird einerseits die interessante und relaxte Atmosphäre hervorgehoben aber andererseits fallen auch Wörter wie “Pick up joint No. 1“ und “meat market“. Und siehe da die Reiseführer haben recht an der Bar konnte man sich von Captain Jack Sparrow Jägermeister einschenken lassen und sich dann bei gemütlichen Reggae Beats einer Liveband namens “Thunderstorm” (für mich klingt der Bandname eher nach finnländischem Powermetal als Reggae) von dem Schnaps erholen. Zum Thema “meat market” kann man sagen, dass ich in den knapp zwei Stunden dort mehrere eindeutige Angebote und ein paar Bauchkrauler erhalten habe. Augenkontakt und ein Lächeln genügen schon, um einen kurzen Small Talk und mehr loszutreten. Man muss aber betonen, dass die Mädels dort nicht für Geld “arbeiten“, sondern versuchen sich einen Europäer als Boyfriend zu angeln.
Die letzte Station auf unserem Streifzug durch das Nachtleben von Kuala Lumpur war die Lobby des Hotel Concorde, dort haben wir, bei den last order Bieren, noch ein paar weiteren Live/Cover/Playback Bands zughört, die von grottig bis großartig eingestuft werden konnten. So oder so ein wirklich klasse Abend – leider mit etwas Nachwirkung – *Gähn*
02.24.09Majestic twins
Ich denke dieses Photo der Petronas Towers ist mir echt gut gelungen, und durch den Einsatz des Microsoft Research Image Composite Editor lassen sich kinderleicht Panormas erstellen und entzerren.
30°C winter park
Ach ja da war ja noch was am Samstag in Kuala Lumpur. Um den KL Tower herum gibt es einen Winter Park. Richtig gelesen – Winter Park. Ich dachte im ersten Moment, dass die Malaysier nur vergessen hatten die Weihnachtsdeko abzuhängen. Aber weit gefehlt – im Eintritt für den KL Tower ist ein Besuch des Winter Park mit enthalten. Finde nur ich das äußerst seltsam einen Winterpark bei einer Durchschnittstemperatur von 30°C zu betreiben? Ich meine, selbst wenn sie es versuchen würden, der erzeugte Schnee würde wohl nicht mal den Boden erreichen, ohne einfach nur eine Pfütze zu hinterlassen. Außerdem ist der Park wohl einer der kitschigsten Plätze die ich je gesehen habe. Man sollte vielleicht auch erwähnen, dass die Weihnachtsbäume im Park an zwei konzeptuellen Fehlern leiden. Erstens die Bäume sind elektrisch motorisiert, das wäre ja noch zu verzeihen. Aber der zweite Fehler ist, dass die Bäume aus Plastikblättern und nicht aus Nadeln bestehen. Ich frage mich ob da nicht die Chance beseht, sich ein paar Ringgit mit etwas Weihnachts-Consulting hinzu zuverdienen?
KL, baby
Endlich habe ich es mal nach Kuala Lumpur geschafft. Und was soll ich sagen – das Stadtzentrum KLCC ist echt beeindruckend. Nicht zuletzt auch wegen der gewaltigen Petronas Towers.
Aber fangen wir mal von vorne an. Gestern früh gegen 9:30 hat mich Eng Lee eingepackt und ist mit mir in Richtung Kuala Lumpur losgezogen. Schon auf der Hinfahrt hat sich ein gewaltiges Panorama von Häuserschluchten angedeutet. Jedoch verschwand das erst mal an der Oberfläche, da wir in der beeindruckenden Tiefgarage unter dem KLCC (Kuala Lumpur City Center) parken mussten. Nachdem es dann mit dem Lift wieder an die Oberfläche ging landeten wir erst mal mitten in der Suria Mall. Da gibt es wirklich alles zu kaufen – Elektronik, Souvenirs, Sportgeräte, Spirituosen , Zigarren und bergeweise Klamotten – inklusive aller großen europäischen Designer Labels. Da wir aber nicht zum Einkaufen da waren ging es erst mal zu der Ausgabestelle der Tickets für die Petronas Towers Skybridge. Zu früh gefreut – Alle Tickets für den heutigen Tag waren schon ausgegeben – Grummel. Naja muss ich wohl doch noch mal wieder kommen.
Aber nichtsdestotrotz machten wir uns erst mal auf den Weg zu dem, an das KLCC angeschlossenen Park. Mein erster Gedanke war “Puh, ganz schön warm hier“. Im gleichen Moment passierte uns aber auch eine tief keuchende Lokomotive von Jogger der dort Bahnen zog. Für die kleine Enttäuschung mit dem verschobenen Besuch der Skybridge wurde ich aber mit einem tollen Blick auf die Zwillingstürme von unten entschädigt.
Man kann aber nicht die ganze Zeit nur die Türme anstarren, also war der nächste Programmpunkt ein Besuch in dem bekannten Aquaria-Zoo. Dieser Zoo ist zwar hauptsächlich für seine Aquarien bekannt, bietet aber auch viel Getier was sich so im Regenwald rumtreibt.
Aber auch die restlichen Tiere, vor allem die Haie und Rochen, konnten mich wirklich begeistern.
Man konnte diese durch einen Glastunnel auch von unten beobachten. Und ehrlich gesagt flößt so ein Hai auf eine Distanz von 30cm, noch mehr seine Zähne, einem einen gehörigen Respekt ein, selbst wenn man duch dickes Glas von im getrennt ist.
Die Rochen fand ich klasse, da sie mit einer Eleganz durchs Wasser gleiten, die kaum in einem Bild zu beschrieben ist. Ganz gemütlich gleiten diese Tiere an einem vorbei und strahlen dabie ein Anumt aus, die wahrscheinlich nur in freier Wildbahn sich toppen lässt. Auch wenn ich zuerst skeptisch war, hat sich der Besuch im Aquaria war echt gelohnt und der relativ saftige Eintritt ist sich meiner Meinung nach doch gerechtfertigt.
Nachdem wir mit dem “(Vor)-Fische(n)-Erschrecken” fertig waren haben wir uns erst mal ein leckeres Mittagessen im Chli’s gegönnt – ‘Chön ‘charf war’s. Leider durfte man in der Mall nicht fotografieren, aber das Essen war wirklich ganz großes Tennis. Da die Portion aber doch sehr reichlich geraten war, wurde die Mittagspause kurzerhand mit einem Kaffee in einem der vielen ansässigen Starbucks mit bestem Blick auf die Zwillingstürme ausgedehnt.
Bevor wir den Abend in einer Kneipe ausklingen ließen, hatten wir noch einen Besuch des KL Towers auf dem Programm. Dieser Turm ist fast so hoch wie die Petronas Towers selbst, bietet aber im Gegensatz zur Skybridge auch einen klasse Ausblick auf die Towers selbst. Außerdem darf man bis 22.00 auf den Turm. Auf der Skybridge ist schon um 19.00 Schluss. Deshalb hatte ich die Chance Kuala Lumpur bei Nacht abzulichten. Aber da lasse ich jetzt einfach nur mal ein Paar Bilder sprechen.
Ein Häppchen Kuala Lumpur
noheton@nucli.de hat ein Foto gepostet:
Die Tour nach Genting sind hat selbstverständlich in Kuala Lumpur begonnen – dem Zentrum überhaupt für alles und jeden in Malaysia.
Dabei hat sich auch ein nettes Foto auf der Rückfahrt ergeben, dass ich euch nicht vorenthalten will.
Die Petronas Towers – 452m hoch und das wohl bekannteste Gebäude in Kuala Lumpur. Jedoch werde ich diese ein anderes mal noch gesondert besuchen.
Mission: Malaysia

Wie die meisten von euch wissen werde ich in dem kommenden drei Monaten in Kuala Lumpur, Malaysia wohnen. Während dieser Zeit werde ich versuchen die Reise hier etwas zu dokumentieren.
Das heißt, ich werde selbstverständlich über Sehenswürdigkeiten, Kuriositäten und alltäglichen Wahnsinn berichten aber auch Land und Leute, die ich im Laufe der Reise kennen lerne.
Ich denke man kann hier ein Potpourri an verschiedensten Themen erwarten, die natürlich immer mit möglichst vielen Bildern ausgestattet sind. Oben kann man schon mal einen wichtigen Platz sehen – hier fließen der Klang River und Gombak River zusammen und führen zu der schlammigen Flussmündung, die namens gebend für Kuala Lumpur ist.
Um dem Aufenthalt noch ein Motto zu verpassen möchte ich mit einem Zitat von Aurelius Augustinus abschließen:
Die Welt ist ein Buch.
Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.








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