03.18.09

Jeder kocht sein eigenes Süppchen

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Heute gab es mal etwas Beson­de­res zu .  Neben dem sonst schon genia­len asia­ti­schen gibt es noch eine Spezialität die sich “Steam­boat” nennt. Eigent­lich gibt es zwei Vari­an­ten von “Steam­boat” – die Japa­ni­sche, auch genannt “Shabu Shabu” und die Chinesische.

010.jpgSteam­boat ist eigent­lich nichts Ande­res als ein Ein­topf. Aber der unter­schied zu  nor­ma­len Suppen ist, dass man diese Suppe selbst am Platz zube­rei­tet. Man bekommt einen Topf, der sich in einer Aus­spa­rung im Tisch ver­sen­ken lässt. Danach schal­tet man die Gas­flamme an und füllt heißes Wasser ein. So weit so gut – schön anzu­se­hen, aber bis jetzt besteht das ganze Gericht nur aus kochen­dem Wasser. Etwas fad für meinen Geschmack.

Um das ganze etwas auf­zu­pep­pen sitzt man neben einem Förderband (ähnlich wie beim Run­ning Sushi) auf dem ver­schie­dene Zuta­ten vor­bei­fah­ren. Es gibt Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse, Nudeln und kleine asia­ti­sche “Dumplings” (ähnlich den Maul­ta­schen) in beein­dru­ckend vielen Varia­tio­nen. Je nach Lust und Laune kocht sich also jeder das Süppchen auf das er gerade Lust hat. Ich fand meine Suppe klasse -Rindfleisch, Dumplings, Yee Mee und Gemüse. Die zweite Fuhre war dann etwas Fisch-​lastiger – aber nicht weni­ger köstlich.

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03.13.09

Feuer frei für die Gulaschkanone

004.jpgHeute Abend war ich wieder mal bei unse­rem Ser­vice­chef zum ein­ge­la­den. Jedoch gab es dieses mal eine kleine Ändeung im Ablauf des Abends. Als wir uns auf dem Weg zu seinem Haus befan­den bog er mit quiet­schen­den Reifen und den Worten den Worten “You cook today! German!” in den ansässigen Super­markt ein. Etwas ver­wirrt, ver­suchte ich dann die Situa­tion mit eini­gen Worten, wie “For how many per­sons?” und “What kind of food?” zu klären. Die kurzen aber pregnan­ten Ant­wor­ten waren “Nine!” und “GERMAN!“.

Gott­sei­dank wusste ich, dass Besteck­mes­ser sehr selten in Pri­vat­haus­hal­ten in Malay­sia sind – also musste etwas her, das gelöffelt werden kann. Ich habe mich dann, in einem Anflug von “Das merken die nie” für Gulasch ent­schie­den. Zwar nicht typisch deutsch aber ein­fach und leicht für neun Per­so­nen zu ska­lie­ren. Um kul­tu­rel­len Schwie­rig­kei­ten aus dem Weg zu gehen wurde Kur­zer­hand das Schwein und Rind durch Hähnchenbrust ersetzt. Besser als gedacht – und die Kol­le­gen waren von dem ver­meint­lich deut­schen voll­auf begeis­tert und haben mich sogar zum Teil nach dem Rezept gefragt.

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02.24.09

Slightly revolting

MirandaIch denke ich habe etwas gefun­den – es wurde ja auch mal Zeit – das ich nie­mals nicht an Malay­sia mag. Heute habe ich mir in meinem jugend­li­chen Übermut eine Fla­sche grünes Miranda gekauft. Ich erwar­tete einen säuerlichen, limo­ni­gen Citrus­ge­schmack. Der Name der Geschmacks­rich­tung hätte mich schon stut­zig machen sollen “Cream V“.  Aber ehr­lich­ge­sagt habe ich darauf nicht wirk­lich geach­tet, da ich ziem­lich durs­tig war. Nach dem ersten Schluck war meine Ant­wort auf die Frage wie es denn schmeckt  “slightly revol­ting“. Ich denke das sagt eini­ges. Nach was es jetzt wirk­lich schmeckt kann ich höchstens als “unde­fi­nier­bar aber furcht­bar süß” beschrei­ben. Selbst das Inter­net macht micht nicht schlauer – da finde ich auch nicht raus für was “Cream V” stehen soll.

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02.15.09

Abenteuer in der Mall

Sunway Lagoon 005.jpgNachdem wir heute Vor- mittag nach etwa zwei Stunden den Test beim Kunden erfolgreich ab- geschlossen hatten, wurde es Zeit nach einer Beschäftigung für den angebrochenen Nachmittag zu suchen. Eng Hock schlug vor, wir könnten in der Sunway Mall und danach noch etwas shoppen gehen. Als wir in der Mall ankamen überraschte mich die angenehme Kühle, die dort einem entgegen wehte. Zuerst dachte ich “Die müssen einen giganto-riesige Klimaanlage haben“. Kurz darauf fand ich aber den wahren Grund für dieses Phänomen heraus. Die haben da eine Eislaufbahn! – In dem vierstöckigen Einkaufszentrum! – In ! , das Land indem 25°C als kalt empfunden wird, hat eine Mall in der man Eislaufen kann. Zu meiner Überraschung stellen sich die Malaysier nicht schlechter an als der Durchschnittseuropäer auf dem Eis.

Danach haben wir dann vorzüglich im – alle Achtung dem Namensgeber: eine Perfekte Symbiose aus Klischee,und Nerdkultur die einmal komplett durch den IBlender von Apple gejagt wurde – chinesischen “Dragon-I” gespeist. Nachdem wir aufgegessen hatten, vertrieben wir uns ein bisschen die Zeit beim bummeln.

Sunway Lagoon 001.jpgAm späten Nachmittag wurde es dann Zeit für einen Kaffee und eine kleine Pause – also schnell in den ansässigen Starbucks, einen “Grande Iced Vanilla Latte” bestellt und auf die Terrasse zum relaxen. In dem Moment fielen mir fast die Augen aus dem Schädel. Die Eislaufbahn, die mich vorher schon überrascht hatte wurde getoppt. An das Einkaufszentrum sind neben einem Hotel gleich dreidrei(!)DREI – Vergnügungsparks angeschlossen. Der größte davon ist ein Erlebnisbad mit angeschlossenem Spa, die anderen ein “Horror Park” und ein “Rides Park” mit Riesenrad und Autoscootern.

Sunway Lagoon 002.jpgVerdammt, warum haben wir so etwas zu hause eigentlich nicht? Ich meine damit, man könnte von all dem Shoppingstress wunderbar bei einer Massage oder einem Saunagang entspannen. Oder man geht ein wenig Autoscooter fahren, um sich ein wenig abzureagieren, weil wieder alle Anderen zu langsam gelaufen sind. Oder man relaxt einfach ein bisschen auf dem Riesenrad und genießt die Aussicht. Aber nein – wir bekommen zu Hause bestenfalls ein “Danke für Ihren Einkauf. Besuchen sie und Bald wieder.” auf dem Kassenbon.

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02.5.09

age++

Birthday 2009 001

Was kann man an seinem Geburtstag abends in machen. Tja man kann damit anfangen erst mal ordentlich zu gehen. Noch besser, man lässt sich ein organisieren. Auf Grund meiner mangelhaften malaysisch und chinesisch Kenntnisse – geschweige denn Tamil -  hat Wong mir geholfen ein gutes Restaurant auszuwählen und zu reservieren. Und was für eins – zwar war die Einrichtung des Restaurants eher einfach gehalten, jedoch war das echt gut.

Birthday 2009 002

Nach dem gewaltigen Hauptgang, der sich unter anderem aus Fisch, Schweinefleisch, Tofu, Gemüse und natürlich Reis zusammensetzte folgte dann der Nachtisch. Kuchen – zwar gekauft aber trotzdem sehr lecker. Janet hat sogar an die Kerzen gedacht und steckte diese dann schnell auf die Kirsch-Sahne-Schokoladenstreusel Kalorienbombe. Zwei große Kerzen für die Zehner und sieben kleine für die Einser. Ich kann ja gut verstehen, dass 27 Kerzen auf dem Kuchen schon etwas aufwändig geworden wären.

Birthday 2009 003

Nachdem das alles verputzt war musste natürlich erst mal ein Gruppenfoto her. Leider mussten sich zu diesem Zeitpunkt einige Leute verabschieden, da sie noch einen längeren Heimweg hatten. Nichtsdestotrotz sind wir dann noch los, um um die Häuser zu ziehen. Das erste “Etablissement” auf unserem Nachtprogramm war “The Beach Club” – Wong meinte, dass er dort schon mal wär und dass der Laden ganz nett wäre.

Birthday 2009 004

Leider war er das letzte mal vor zwei Jahren dort und der Laden war schon ziemlich heruntergekommen. Zwar konnte man dort Bier bestellen und es gab auch eine Karaokemaschine, aber die allgemeine Atmosphäre des Ladens war nicht so prickelnd. Also haben wir nur schnell ein Bier gekippt und haben uns danach schnell entschlossen und eine andere Location zu suchen .

Birthday 2009 005

Gesagt, getan. Also zurück ins Auto auf in Richtung Kuala Lumpur. Als ich fragte wohin es denn geht bekam is als Antwort nur “Pyramid“. Wie sich nach kurzer Fahrt herausstellte, war damit die Sunway Pyramid Mall gemeint. Den Namen hat sie durch die haufenweise ägyptisch-anmutende Wandzeichnungen , mit denen diese Mall sich schmückt. Unser Ziel war innerhalb der  Mall “Club Celona“, warum genau dort hin. Nun ja – sagen wir mal es war “Ladies Night“. Den Rest des Abends haben also dann mit Tanzen, Flirten und ein paar Bierchen verbracht. Wer jetzt auf Fotos der “Ladies” hofft, den muss ich leider enttäuschen, da nach dem letzten Foto leider die Batterie meiner Kamera aufgegeben hat.

Trotz Allem gilt aber weiter:

Mein Geburtstag und alle weiteren verpassten Geburtstage werden, sobald ich wieder zurück bin, ordentlich nach inszeniert und dabei begossen. Wer das hier jetzt als Drohung versteht, hat den Ernst der Lage erst wirklich erfasst.

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01.15.09

Lecker Frühstück: Nasi Lemak

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Lecker Frühstück: Nasi Lemak

Eines der besten Frühstücke die ich bis jetzt hier in Malay­sia durfte: "Nasi Lemak"
Reis in Kokos­milch, Sar­del­len, Zwie­beln, Gurke, Bohnen, Sambal, Toma­ten und Ei ser­viert im Palm­blatt ein­ge­wi­ckelt in ein­fa­ches Papier. *so lecker und ‘chööön ‘chaaarf*
Sowas könnte ich mir eigent­lich jeden Tag als Frühstück vor­stel­len. Ich denke nach einer durch­zech­ten Par­ty­nacht würde einen das ganze schnell wieder auf die Beine brin­gen.
Warum gibt’s das eigent­lich nicht bei uns auch?

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01.14.09

So is(s)t der Malaie

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So is(s)t der Malaie

Viel­leicht fragen sich einige von euch, wie man den in Malay­sia zum täglichen geht, wenn doch das Kochen zuhause so unbe­liebt ist.
Tja – nor­ma­ler­weise gibt es fast an jeder Ecke so genannte "restorans" in denen sich viele ver­schie­dene Buden anein­an­der reihen. Nor­ma­ler­weise gibt es min­des­tens einen Reis- (Nasi) und einen Nudel­stand (Mee) – aber auch spe­zi­el­lere Dinge wie Wan Tan oder Dim Sum kann man in großen res­torans bekom­men.
Geht man also in ein res­to­ran schaut man sich mal zuerst die Buden an und überlegt sich, was man denn jetzt genau möchte. Danach sucht man sich ein Plätzchen und macht es sich gemütlich. Sobald man die Getränke bestellt und bekom­men hat, macht man sich noch­mal auf und bestellt bei den Ständen direkt mit der Tisch­num­mer. Kurze Zeit später taucht dann jemand mit einem Berg an Schüsseln, Tel­lern und Besteck oder Essstäbchen auf und man bekommt seine Bestel­lung.
Zu zim­per­lich darf man jedoch bei den res­torans nicht sein. Meist wird das in bil­li­gem Plas­tik­ge­schirr ange­karrt. Und wenn man nicht ganz genau weiß was denn bestellt hat, kann auch mal die eine oder andere Überraschung dabei sein.
Ansons­ten gilt dort aber immer "Guten Appetit".

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01.13.09

Was ein Fest: Dim Sum

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Was ein Fest: Dim Sum

Heute nach der sind die Kol­le­gen aus China und Malay­sia noch gemein­sam mit mir zum gegan­gen.
Daher haben wir uns unter Ande­rem eine Rie­sen­por­tion Dim Sum gegönnt. Das Ganze hat dann für fünf Per­so­nen inklu­sive der Getränke nicht mal ganze RM 80 gekos­tet (~20 €).
Ich denke, ich kann im Moment gar nicht mehr schrei­ben, denn ich bin immer noch so satt. *puh*

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01.12.09

Genting Highlands – Kasino

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Genting Highlands - Kasino

Ganz ein­fach! Ganz oben auf dem Berg ver­steckt sich das ein­zige legale Kasino in Malay­sia.
Dort oben darf nach Her­zens­lust gezockt werden. Taki Sai, French Boule, 3 Card Poker und selbstverständlich Rou­lette. Außerdem gibt es da oben auch noch einen Indoor- und Outdoor-Vergnügungspark in dem Ach­ter­bah­nen und wei­tere Attrak­tio­nen auf­ge­baut sind.
Jedoch eins darf man dort jedoch nicht – nämlich foto­gra­fie­ren.
Und eins sollte man viel­leicht auch nicht – die Fisch Chips pro­bie­ren. Fisch Chips? Ja, aber nicht wie Krupuk oder ähnliches – diese hier sind süß!

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01.10.09

Erkundung ums Hotel

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Erkundung ums Hotel

Heute nach­mit­tag habe ich bei einem locke­ren Spa­zier­gang ein wenig die Umge­bung um das Hotel erkundet.

An sich gibt’s hier wirk­lich alles. Von Mas­sa­ge­schup­pen zu Supermärkten. Vom Bäcker bis zum Mobil­funk­shop. Und natürlich hau­fen­weise Restau­rants und Garküchen. Und überall ist an den Häuserfronten ber­ge­weise Werbung.

Geges­sen habe ich jetzt noch nicht, aber gegen 19.00 werde ich mit ein paar Chi­ne­si­schen Kol­le­gen die Gegend bei Nacht erkunden.

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